Vorgeschichte: Weiße Schäferhunde

In den 1880er Jahren besaß Baron von Knigge den weißen Schäferhund Greif, der von dem Züchter F.Sparwasser gekauft und mit der wolfsgrauen Hündin Lotte verpaart wurde.Aus dieser Verbindung stammte die Hündin Lene,die mit Kastor verpaart wurde,woraus dann 

am 1.Januar 1895 der Rüde Hektor Linksrhein fiel. Dieser Rüde wurde 1899 unter dem Namen Horand von Grafrath mit der Nr SZ1in das

Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde eingetragen.Horand und dessen Wurfbruder Luchs Sparwasser wurden nun bevorzugt

als Deckrüden eingesetzt, wobei unter ihren Nachkommen weiße Welpen auftraten, die ebenfalls in das Zuchtbuch eingetragen wurden.

Bekannte Vertreter waren u.a. Berno von der Seewiese und Hektor von Schwaben.

1933 wurde die Farbe Weiß aus dem Rassestand des Deutschen Schäferhundes gestrichen.

Einige weiße Schäferhunde wurden in die USA und nach Kanada exportiert und schufen dort die Zuchtbasis.

Die großen Zuchtvereine in den USA und Kanada erkannten diese jedoch nicht als eigene Rasse an.Sie wurden dort White German Shepherd

genannt.1968 strich der Shepherd Dog Club of Amerika Weiß ebenfalls aus dem Standard.Weiß galt von da an auch in den USA als Fehlfarbe, weiße Welpen sollten sofort nach der Geburt getötet werden.

In Kanada wurde der Weiße Schäferhund weiterhin als zulässig anerkannt für den Deutschen Schäferhund.

In den 1970er Jahren kam der weiße Schäferhund nach Europa zurück, und zwar zunächst in die Schweiz.

Agatha Burch brachte ihren 1966 geborenen Rüden Lobo aus den USA in die Schweiz mit.Dieser Rüde kann als Stammvater 

der Rasse angesehen werden.Seit Juni 1991 wurden die Hunde in der Schweiz als neue Rasse im Anhang des Schweizerischen Hundestammbuches (SHSB) geführt.

2001 erklärte sich die Schweizerische Kynologische Gesellschaft dazu bereit einen Antrag an die FCI zu stellen zur Anerkennung dieser Rasse. Am 1 Januar 2003 erfolgte für die vorläufige Anerkennung duch den FCI für Berger Blanc Suisse (Weißer Schweizer Schäferhund)

Am 4.Juli 2011 dann die endgültige Anerkennung für unsere weißen Fellnasen.

 

Rassestandard

Familien-und Begleithund

Klassifikation FCI: Gr.1 Hüte-und Treibhunde

Sektion 1: Schäferhunde Ohne Arbeitsprüfung

Größe: Widerristhöhe Rüde    58-66 cm

                                      Hündin  53-61 cm

Gewicht:                        Rüde   ca. 30-40 kg

                                      Hündin ca. 25-35 kg

Verhalten/ Charakter (Wesen)

Lebhaftes und ausgeglichenes Temperament,bewegungsfreudig,aufmerksan mit guter Führigkeit.Von überwiegend freundlicher,aber 

unaufdringlicher Kontaktbereitschaft. Hohe soziale Kompetenz und Bindungsbereitschaft.Niemals ängstlich oder inadäquat agressiv.

Ein freudiger und gelehriger Arbeits-und Sporthund mit Potenzial für vielseitige Ausbildungen. Hohe soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit lassen eine Integration in das soziale Umfeld zu.

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